Neue Bezeichnung: Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien
Eine gesetzliche Neuregelung[1] für Medizinprodukte, die lebende Mikroorganismen enthalten, besagt, dass diese ab 2024 nicht mehr als Medizinprodukt verkauft werden dürfen. Produkte mit probiotischen Inhaltsstoffen benötigen dann alternativ eine Zulassung als Arzneimittel, um weiter vertrieben werden zu können. Aufgrund einer guten klinischen Studienlage[2] wurden die Vagisan® Milchsäure-Bakterien Vaginalkapseln bereits durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als Arzneimittel zugelassen. Ab Juli 2022 wird das Präparat deshalb unter dem neuen Namen
Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien
in den Apotheken vertrieben*. Vor diesem Hintergrund ist das Laktobazillenpräparat von Vagisan damit das erste und bislang einzige deutsche Arzneimittel mit rein probiotischen Wirkstoffen für die vaginale Gesundheit.
Nach Scheideninfektionen und nach Antibiotikabehandlung von bakteriellen Scheideninfektionen: Spezielle Laktobazillenarten für Aufbau und Vorbeugung
Nach bakteriellen oder bei wiederkehrenden Scheideninfektionen ist es besonders wichtig, die Scheidenflora zu stärken und das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen, um erneuten Infektionen vorzubeugen. Das Präparat enthält dafür folgende lebende Mikroorganismen: Die Stämme L. gasseri DSM 14869 und L. rhamnosus DSM 14870. Die Laktobazillen vermehren sich angeregt durch die Scheidenflüssigkeit und besiedeln die Vagina. Das Besondere: Die enthaltenen Laktobazillenstämme produzieren im Scheidenmilieu Milchsäure aber auch Substanzen, die Keime abwehren. Hierdurch tragen sie zur Stabilisierung bzw. zum Wiederaufbau des physiologischen pH-Werts in der Scheide bei und zur natürlichen Abwehr von pathogenen Keimen. Dies unterstützt z. B. die Flora von Frauen, die zu wiederholten Scheideninfektionen neigen und bei denen der pH-Wert häufiger aus dem natürlichen Gleichgewicht gerät. Durch die Behandlung mit Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien Vaginalkapseln können weitere Scheiden-infektionen vorgebeugt werden.
Vagisan® ProbioFlora Milchsäure-Bakterien
108 KBE/108 KBE (Koloniebildende Einheiten)
8 Hartkapseln zur vaginalen Anwendung; AVP: 21,48 Euro, PZN: 18059672
Anwendungsgebiete:
Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach einer Antibiotikabehandlung aufgrund einer bakteriellen Vaginalinfektion, sowiezur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora nach Scheideninfektionen.
Enthält zwei Bakterienstämme, die Milchsäure produzieren:
Lactobacillus rhamnosus DSM 14870 hemmt in vitro das Wachstum von Hefepilzen (z. B. Candida albicans) und Bakterien (z. B. Gardnerella vaginalis)
Lactobacillus gasseri DSM 14869 produziert neben Milchsäure auch Wasserstoffperoxid, das in vitro die Wachstumsmöglichkeiten von unerwünschten Bakterien begrenzt.
Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien.Wirkstoffe: Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebend), Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebend). Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 400 mg Pulver mit mindestens 108 KBE (Koloniebildende Einheiten) Lactobacillus gasseri, Stamm DSM 14869 (gefriergetrocknet, lebend) und mindestens 108 KBE Lactobacillus rhamnosus, Stamm DSM 14870 (gefriergetrocknet, lebend). Sonstige Bestandteile:Kapselinhalt: Lactitol, Maisstärke, Xanthangummi, Glucose, Magnesiumstearat. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid. Anwendungsgebiete: Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach Antibiotikabehandlung einer bakteriellen Vaginose; zur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora bei wiederkehrenden vaginalen Infektionen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Laktobazillen (Milchsäurebakterien, wie z.B. Lactobacillus gasseri oder Lactobacillus rhamnosus) oder einen der sonstigen Bestandteile. Das Arzneimittel sollte während der Menstruation nicht angewendet werden. Nebenwirkungen: Nicht bekannt: Brennen, Juckreiz oder Rötung im Intimbereich, Vaginalausfluss. Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, Sudbrackstraße 56, 33611 Bielefeld. Stand 03/2022.
Neues Medikament “Axhidrox®” gegen krankhaftes Schwitzen in den Achseln ab August in Deutschland
Neue Studien in der Karies- und Haarausfall-Forschung
Auch im zweiten Corona-Jahr gelang der Bielefelder Dr. Wolff Group ein stabiles Wachstum. Starke Marken, innovative Produkte, fortschreitende Internationalisierung und weitere Digitalisierung bilden das Fundament in bewegten Zeiten. Wie im Vorjahr standen auch 2021 folgende Themen im Fokus: Gesundheit der Mitarbeitenden, Supply Chain, Cash-Management sowie die Forschung und Entwicklung neuer Produkte. So verzeichnete die Bielefelder Dr. Wolff Group 2021 mit 357,2 Mio. Euro den bisher höchsten Umsatz in der 117-jährigen Unternehmensgeschichte (2020: 341,1 Mio. Euro), erzielte ein Plus von knapp fünf Prozent und steigerte den Umsatz somit trotz Corona in den vergangenen beiden Jahren.
Ausbau internationaler Standorte
Auch der Export legte weltweit trotz Corona weiter zu. Mit Finnland kommt ein neuer internationaler Standort hinzu, während die Teams in den USA, in Singapur und China weiter ausgebaut wurden. Insgesamt betreibt das Unternehmen damit global 12 Standorte für Marketing und Vertrieb in den Regionen. „Wir setzen auf weiteres, sehr dynamisches Wachstum. Dafür bauen wir die Märkte weiter aus, werden auch in den kommenden Jahren konsequent möglichen Krisenszenarien trotzen und aktiv in Forschung und unsere Marken investieren”, bekräftigt Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Group.
Potentiale durch innovative Produkte und fortschreitende Digitalisierung
Mit dem Ausbruch des Krieges in Europa, den Folgen der aufkommenden Inflation, zunehmendem Kostendruck und einer weiter angespannten Corona-Lage, sind die Herausforderungen deutlich gewachsen. Dennoch betont Dörrenberg: „Wir bleiben langfristig optimistisch, werden unsere erfolgreichen und evidenzbasierten Produkte weiter globalisieren und auch unser Team, das heute aus rund 800 Mitarbeitenden besteht, vergrößern. Außerdem sind wir mit unserem bereits 2014 begonnenen Digitalisierungskurs weit vorangeschritten und werden diesen konsequent erweitern“, so Dörrenberg im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. Allgemein setzt das Unternehmen auf Forschung für neue innovative Produkte. Im Bereich Kosmetik stehen die Fortsetzung der Internationalisierung im Bereich Hair Care sowie der Ausbau der Sparte Oral Care ganz oben auf der Agenda. Im Bereich Arzneimittel erschließt die Dr. Wolff Group mit der EU-weiten Einführung des neuen Arzneimittels “Axhidrox®” ein weiteres Geschäftsfeld.
Produkt aus Bielefeld unterstützt Virus-Prophylaxe
Von Beginn der Pandemie an galt bei Dr. Wolff die Maxime, bestehende Corona-Schutzmaßnahmen bestmöglich zu ergänzen und einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten. Aus dem Segment Oral Care heraus entstand im Jahr 2021 ein Konzept zur Unterstützung der Virus-Prophylaxe auf Basis einer antiviralen Mund- und Rachenspülung. Zuletzt bestätigte eine Gruppe von 13 Wissenschaftlern[1] die Effektivität zur Reduktion der SARS-CoV-2 Viruslast im Mund- und Rachenbereich. Eine besondere Erwähnung fand das von Dr. Wolff eingesetzte tensidbasierte Wirkkonzept, wohingegen insbesondere antiseptische Wirkstoffe kaum Effekte aufzeigten. „Wir ersetzen keine Impfung und keine der etablierten Hygiene-Maßnahmen. Wir ergänzen diese. Bemerkenswert ist, dass gerade Verbraucherschutzzentralen die Arbeit von angesehenen Wissenschaftlern und Universitätskliniken öffentlich anzweifeln und teilweise sogar juristisch bekämpfen“, beschreibt der 54-jährige geschäftsführende Gesellschafter die aktuelle Diskussion um die antivirale Mund- und Rachenspülung.
Forschungserfolg und neue Therapieoption: Medikament gegen übermäßiges Schwitzen
Nach rund zehnjähriger Forschung und Entwicklung hat Dr. Wolff 2022 ein neues Medikament gegen übermäßiges Schwitzen unter den Armen auf den Markt gebracht. Nach erteilter Zulassung ist das Medikament unter dem Namen “Axhidrox®” bereits in Österreich erhältlich. Der Start in Deutschland soll im August erfolgen. In Deutschland leiden mindestens vier Millionen Menschen an der sogenannten primären Hyperhidrose, einer chronischen Erkrankung mit hoher Dunkelziffer. Betroffene schwitzen übermäßig viel, ohne erkennbare Ursache. Der dermatologischen Sparte bei Dr. August Wolff ist es mit der Entwicklung der Creme, die 1 % Glycopyrroniumbromid (GPB) enthält, gelungen, Patientinnen und Patienten mit sogenannter schwerer primärer axillärer Hyperhidrose eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.
„Unser Präparat ermöglicht, als bisher einzige anticholinerge Creme in Europa, eine äußerliche Behandlung der schweren primären axillären Hyperhidrose mit dem Wirkstoff GPB. Wir sind davon überzeugt, mit diesem Medikament auch Patientinnen und Patienten helfen zu können, die mit bisherigen Behandlungsmöglichkeiten keine zufriedenstellenden Ergebnisse erreichen konnten“, beschreibt der Familienunternehmer. Daten mehrerer klinischer Studien lieferten die Grundlage für die Zulassung in elf europäischen Ländern. Die Daten der zulassungsrelevanten Phase 3a-Studie wurden bereits 2021 im hoch angesehenen „British Journal of Dermatology“ veröffentlicht.[2] Die Publikation der Daten der Phase 3b-Studie wird in Kürze erwartet. In Deutschland wird das Präparat Dermatologen erstmals Mitte Juli im Rahmen eines wissenschaftlichen Kongresses vorgestellt. Dr. Wolff wird das Präparat schrittweise, direkt oder mit Partnern, in den elf EU-Ländern vermarkten.
Ausblick
„Kaum jemand konnte und wollte sich vorstellen, dass auf die Pandemie unmittelbar die nächste Krise folgen würde. Wir wissen, dass wir uns auf ein „Leben mit Krise“ einstellen und daher sehr flexibel bleiben müssen“, beschreibt Dörrenberg die aktuellen Rahmenbedingungen. Insgesamt ist die Lage in der gesamten Supply Chain angespannt. Auch für Dr. Wolff als Hersteller von leistungsfähigen Produkten steigen die Herausforderungen, aber auch die Chancen. So bestätigte kürzlich die Unternehmensberatung McKinsey mit Daten[3] zur Konsumenten-Einstellung und zum Kaufverhalten, wie bedeutsam die Entwicklung innovativer Produkte mit echtem Benefit sei. Zusätzlich soll die weitere Internationalisierung Unabhängigkeit für das Bielefelder Unternehmen sichern. Auf diesem Weg plant die Bielefelder Dr. Wolff Group auch im laufenden Geschäftsjahr mit weiterem Wachstum. „Mit dem Launch des Arzneimittels “Axhidrox®” gegen starkes Schwitzen in den Achseln wollen wir unsere eigenen Standorte europaweit ausbauen und dieses Arzneimittel auch so schnell wie möglich nach Asien bringen“, erläutert Dörrenberg. Auch den Auftakt der diesjährigen Tour de France in Dänemark nutzt der Shampoo-Hersteller, um über die Aufmerksamkeit des eigenen Radprofiteams, aktiv mit Alpecin in den dänischen und von dort in den gesamten skandinavischen Markt einzusteigen. Neben den starken Marken und Produkten mit hohem Leistungsversprechen, setzt Dr. Wolff weiterhin auf Digitalisierung. Die Unternehmenseinheit eWolff beschäftigt derzeit über 30 Digitalspezialisten und soll bis Jahresende auf 50 Mitarbeitende anwachsen. Die Bürofläche dieser Einheit wurde innerhalb der Dr. Wolff-Zentrale verdoppelt und der interne Austausch zu digitalen Themen erheblich gesteigert. “Damit sind wir insgesamt sehr gut gerüstet, um neben anstehenden Herausforderungen auch die kommenden Chancen anzugehen”, so Dörrenberg.
Die Geschäftsbereiche im Detail
Pharmazeutischer Bereich
Dermatologie:
Sondereffekte, die in 2020 und Anfang 2021 insbesondere durch die intensive coronabedingte Nutzung von Händedesinfektion und antiviraler Mund- und Rachenspülung auftraten, wiederholten sich durch die Lockerungen in 2021 nicht. Mit insgesamt 57,5 Mio. Euro lag der Umsatz dennoch rund 7 Mio. über dem „Vor-Corona-Ergebnis“. Im Jahr 2019 betrug der Umsatz mit Dermatika etwa 50 Mio. Euro.
Gynäkologie:
Nie waren mehr Frauen in Deutschland in den Wechseljahren. Die sich verändernde Demographie führt auch zu einer sich verändernden Kommunikation. „Wir sehen eine neue Offenheit, Dinge anzusprechen“, schildert Dörrenberg und macht weitere Potentiale in der Sparte aus. Die gynäkologischen Produkte von Dr. Wolff leisten seit Jahren einen großen Beitrag, beispielsweise in der hormonfreien Therapie, die insbesondere in den Leitlinien vieler internationaler Märkte von Bedeutung sind. Im abgelaufenen Jahr konnte die Marke Vagisan im In- und Ausland wieder um 4 Prozent zulegen. Der Umsatz betrug 38,6 Mio. Euro. Passend zur neuen Offenheit ist weiterhin die Sexologin Ann-Marlene Henning Markenbotschafterin, die schwierige Themen wie Scheidentrockenheit offen thematisiert.
Kosmetischer Bereich
Oral Care:
Mit über 33 Mio. Euro Umsatz wächst Dr. Wolff mit fluoridfreien Produkten in der Kategorie Oral Care (+ 16 Prozent) um ein Vielfaches dynamischer als der Markt. Laut Industrieverband Körperpflege‐ und Waschmittel (IKW) stagniert die gesamte Kategorie Mund‐ und Zahnpflegemittel bei rund 1,6 Prozent. Im Bereich Oral Care sieht Dörrenberg auch zukünftig großes Potential. Mit der Marke Bioniq® weitet das Unternehmen seine internationalen Aktivitäten aus. Daneben ist die Marke Karex mit ihrer Kinder Zahnpasta und beinahe verdoppeltem Umsatz enorm erfolgreich unterwegs. Im Juni 2022 wurde das Portfolio um die neue Junior Karex Zahnpasta ergänzt. Investitionen in Infrastruktur und Organisation am Standort Bielefeld sind die Konsequenz. Im Oral Care Bereich bildet die Forschung mit weitreichenden Studien zu moderner Kariesprophylaxe und Aufklärung um europäische Reglementierung zur Dosierung fluoridhaltiger Zahnpasta einen Schwerpunkt. Mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird seit Jahren aktiv an der Evidenz des Wirkstoffkomplexes rund um den Inhaltsstoff Hydroxylapatit gearbeitet. Die kanadische Organisation Health Canada hat Kinder Karex in 2022 offiziell gelistet und empfiehlt die fluoridfreie Zahnpasta aus Deutschland allen kanadischen Zahnmedizinern. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre wurde weltweit so intensiv zu Hydroxylapatit und seinen positiven Einflüssen auf die Zahngesundheit geforscht, wie zu keinem anderen Oral Care Inhaltsstoff. In zahlreichen Studien und Publikationen wird gezeigt, dass Hydroxylapatit eine echte Alternative zu Fluorid darstellt[4].
Plantur:
Nach starken Lockdown-Sondereffekten, insbesondere mit Farbeffekt-Produkten, wuchs die Plantur-Range im Vorjahr nochmals um 19 Prozent. Mit einem Gesamtumsatz von knapp 85,5 Mio. Euro erreichen die Produkte der weiblichen Coffein-Shampoo-Linie beinahe das Niveau der Männer-Marke Alpecin. Nach wie vor ist sowohl für viele Frauen als auch Männer das entscheidende Kaufkriterium, aktiv etwas gegen den Haarausfall tun zu können. Coffein ist das Mittel der Wahl. Bestätigt werden die Bielefelder Wissenschaftler immer wieder durch internationale Experten, so wie das Urteil einer britischen Forschergruppe um Dr. Gil Westgate (University of Bradford), deren Publikation[5] bestätigt, dass Coffein der besterforschte Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs gegen Haarausfall ist.
Alpecin:
Rund jeden zweiten Mann betrifft im Laufe seines Lebens Haarausfall. Die Ursache für Haarausfall ist in 80 Prozent der Fälle erblich bedingt. Die Entwicklung zu bremsen und effektive Vorbeugung zu leisten, dafür steht Alpecin Coffein-Shampoo. Die Aufklärung und das Bewusstsein, gerade junger Männer ist für das Bielefelder Unternehmen bedeutsam. Der gesamte Markt für Haarpflegemittel verliert laut IKW im Jahr 2021 um 2,4 Prozent. Alpecin dagegen ist in diesem Segment ein Treiber. Die Marke legt in Deutschland um über 5 Prozent zu. International gewinnt das Coffein-Shampoo aus Bielefeld sogar 27 Prozent. Der kumulierte Umsatz beläuft sich somit auf 93,4 Mio. Euro.
Alcina:
Mit insgesamt zwei Lockdowns war das Friseurgeschäft bis in das Jahr 2021 von der Pandemie beeinträchtigt. Alcina konnte aufgrund unternehmensweiter Digital-Aktivitäten reagieren. Die neue Kollektion „Vielfalt“ und sämtliche anschließende Seminar- und Workshopreihen wurden digital präsentiert und in wöchentlichen Online-Präsentationen inhaltlich vertieft. Dennoch kamen die persönliche Bindung und Beratung im B2B-Segment zu kurz. Mit einem Umsatz von 37 Mio. Euro erreichte Alcina mit Hair-, Skin Care und dekorativer Kosmetik nicht das „Vor-Corona-Niveau“. Für das laufende Jahr gilt es, das Geschäft mit Saison-Editionen und vor allem mit Haarfarben zu beleben.
Gesamtumsatz Dr. Wolff Group im JahresvergleichUmsatz der Dr. Wolff Group in Markenanteilen
[1] Meister T. L. et al. Mouthrinses against SARS-CoV-2 – High antiviral effectivity by membrane disruption in vitro translates to mild effects in a randomized placebo-controlled clinical trial”. Elsevier, 2022 July. https://doi.org/10.1016/j.virusres.2022.198791
[2] Abels C, Soeberdt M, Kilic A, Reich H, Knie U, Jourdan C, Schramm K, Heimstaedt-Muskett S, Masur C, Szeimies RM. A 1% glycopyrronium bromide cream for the topical treatment of primary axillary hyperhidrosis: Efficacy and Safety Results from a Phase 3a Randomised Controlled Study. Br J Dermatol. 2021 Jan 14. doi: 10.1111/bjd.19810
[3] McKinsey & Company Europe Consumer Pulse Survey, 4/12-4/18/2022 n= 5.075 (France, Germany, Italy, Spain, UK) sampled to match European general population 18+ years
[4] u.a. Meta-Analyse Limeback et al.2021: Limeback, H., Enax, J. & Meyer, F. Biomimetic hydroxyapatite and caries prevention: a systematic review and meta-analysis. Can J Dent Hyg 55, 148-159 (2021); v55n3.pdf (cdha.ca)
[5] Daniels, G., Akram, S., Westgate, G. E. & Tamburic, S. Can plant-derived phytochemicals provide symptom relief for hair loss? A critical review. Int. J. Cosmet. Sci.41, 332-345, doi:10.1111/ics.12554 (2019).
Umgangssprachlich kennt man den Satz „Ich habe mir einen Wolf gelaufen“. Frauen, die zu Hautreizungen im Intimbereich oder an anderen Körperstellen neigen, können mit einer Schutz- und Pflege-Salbe einem Wundscheuern rechtzeitig vorbeugen. Besonders bei warmen Temperaturen, wenn durch die Schweißbildung ein Feuchtigkeits- und Wärmestau auf der Haut entsteht, kann die reibungsbedingte Hautschädigung noch weiter verstärkt werden. Der sogenannte Hautwolf, oder medizinisch Intertrigo, geht mit möglichen Symptomen wie Rötungen, wunden Stellen, Brennen und Juckreiz einher. An den geschädigten Hautbereichen treten in der Folge häufig auch leichte Infektionen mit Bakterien oder Pilzen auf. Dies wird durch einen Feuchtigkeitsstau noch weiter begünstigt.
Wer ist vom Hautwolf betroffen? Sportlerinnen kennen das Problem: Durch Scheuern von Haut an Haut oder an der Kleidung beim Radfahren, Joggen oder Reiten entstehen wunde Stellen am Körper. Aber auch Übergewichtige, Diabetiker oder Menschen mit Harn- oder Stuhlinkontinenz haben ein erhöhtes Risiko einen Hautwolf zu entwickeln. Neben dem äußeren Intimbereich sind häufig die Pofalte, die Leistengegend oder Bereiche unter den Brüsten betroffen. Bei älteren Menschen ist besondere Vorsicht und Vorbeugung nötig. Denn die im Alter dünner werdende Haut, die an Festigkeit verliert, ist anfälliger für feuchtigkeits- und reibungsbedingte Hautschäden. Besonders bettlägerige Menschen gehören zur Risikogruppe.
Vagisan Schutz-Salbe: Haut schützen & Hautreizungen vorbeugen
Feuchte Hautfalten sollten möglichst gründlich abgetrocknet werden, bevor ein Feuchtigkeitsstau entstehen kann. Neben einer guten Körperhygiene ist die Körperpflege mit einer atmungsaktiven Schutzcreme, wie beispielweise der Vagisan Schutz-Salbe, sinnvoll. Ihre spezielle Formulierung bildet einen feuchtigkeitsabweisenden Schutzfilm, der die Haut im Intimbereich trotzdem „atmen“ lässt. So werden Reizungen durch Reibung verhindert und Reizstoffe von der Haut ferngehalten. Es entsteht kein Feuchtigkeitsstau und die Haut wird vor dem Wundwerden geschützt. Ist die Haut bereits gereizt, kann die Vagisan Schutz-Salbe mit wertvollen Komponenten aus Pflanzen, hautfreundlichen Ölen und Wachsen, helfen, die Haut zu beruhigen und zu regenerieren.
_bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm _wirkt pflegend und rückfettend _beruhigt gereizte Haut im gesamten äußeren Intim- und Analbereich _ohne Mineralfette und Silikone
Die Ursachen von Scheideninfektionen sind sehr vielfältig. Manchmal ist es schwierig, die Erreger zu identifizieren, beispielsweise bei einer Mischinfektion. Dabei sind Mischinfektionen der Scheide, also eine Infektion, an der Bakterien und Pilze gleichzeitig beteiligt sind, gar nicht so selten. Etwa 20-30 Prozent der Frauen, die unter einer bakteriellen Vaginose leiden, sind gleichzeitig von einer Candida-Infektion betroffen1. Die Diagnose ist nicht immer einfach und eine effektive Behandlung zu finden kann für den Arzt herausfordernd sein2. Weitere Zahlen zeigen, dass gerade bei Mischinfektionen Fehldiagnosen häufig vorkommen3 und Rückfälle vorprogrammiert sind. Eine Therapie der Infektionen muss in diesem Fall zeitgleich gegen verschiedene Erreger erfolgen. Erschwert wird die Behandlung von bakteriellen Infektionen durch die immer häufiger werdenden Antibiotika-Resistenzen. Der WHO zufolge sind die weltweit zunehmenden Resistenzen eine der größten Herausforderungen für die globale Gesundheit unserer Zeit.
Vagisan sept: Ein Präparat wirkt gegen Bakterien und Pilze
Da das antimikrobielle Wirkspektrum des Povidon-Iods neben Gram-negativen und Gram-positiven Bakterien auch Pilze und Hefen umfasst, kann das einzige vaginale Antiseptikum mit dem Wirkstoff Povidon-Iod bei Mischinfektionen zum Einsatz kommen. Die Vaginalzäpfchen von Vagisan sept sind zur Anwendung bei spezifischen und unspezifischen Scheideninfektionen. Seit über 180 Jahren ist die antiseptische Wirkung von Iod bekannt, und trotz vieler Alternativen hat der altbekannte Wirkstoff nicht an Relevanz verloren. Das liegt vor allem daran, dass keine Resistenzentwicklung bekannt ist. In der Gynäkologie ist das sehr gut verträgliche Povidon-Iod heute einer der weltweit am meisten eingesetzten Wirkstoffe bei gynäkologischen Operationen.
Vorteile von Povidon-Iod:
bei Biofilmen und Rezidiven anwendbar: wirkt gegen Erreger, die bereits Antibiotikaresistenzen entwickelt haben; auf der anderen Seite verursacht Iod keine Resistenzen und das trotz jahrzehntelanger Anwendung
weltweit sehr gut erforschter Wirkstoff
wirkt sehr breit gegen Bakterien, einschließlich antibiotika- und antiseptikaresistenter Stämme, Pilze, Hefen und einige Viren und Protozoen
Eine vorherige Abklärung beim Arzt und Beratung in der Apotheke wird empfohlen.
(1) Sobel JD, Subramanian C, Foxman B, Fairfax M, Gygax SE. Mixed vaginitis – more than coinfection and with therapeutic implications. Curr Infect Dis Rep. 2013 Apr;15(2):104-8.
(2) Mendling W, Weissenbacher ER, Gerber S, Prasauskas V, Grob P. Use of locally delivered dequalinium chloride in the treatment of vaginal infections: a review. Arch Gynecol Obstet. 2016 Mar;293(3):469-84.
(3) Schwiertz A, Taras D, Rusch K, Rusch V. Throwing the dice for the diagnosis of vaginal complaints? Ann Clin Microbiol Antimicrob 2006;10.1186/1476-0711-5-4.
Pflichttext:
Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod. Wirkstoff: Povidon-Iod. Zusammensetzung: 1 Vaginalzäpfchen enth. als Wirkstoff 200 mg Povidon-Iod (Poly[1-vinyl-2-pyrrolidon]-Iod-Komplex) mit einem mittleren Molekulargewicht von 44000 u. einem verfügbaren Iodgehalt von 10 % in Neutralfettgrundlage. Sonst. Bestandt.: Hartfett, Natriumacetat, hochdisperses Siliciumdioxid, mittelkettige Triglyceride. Anwendungsgebiete: Iod-empfindliche spezifische u. unspezifische Vaginalinfektionen. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen Povidon-Iod o. einen der sonst. Bestandt.. Schwangerschaft u. Stillzeit. Schilddrüsenüberfunktion. Radioiodtherapie. Dermatitis herpetiformis Duhring. Nebenw.:Gelegentlich: Vorübergehend Schmerzen, Brennen u. Wärmeempfindung, Überempfindlichkeitsreaktionen auch vom Spättyp. Selten: Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, schwere metabolische Azidose, renale Insuffizienz. Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, Iod-induzierte Hyperthyreose. Stand 03/2021.
Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel • Sudbrackstr. 56 • 33611 Bielefeld • www.vagisan.de
+++ Update: Zensur zurückgenommen +++ Facebook zensiert Kommunikation im Bereich Frauengesundheit
Update: Facebook nimmt die Intimzensur zurück und schaltet die Seite wieder frei. Nach drei Wochen des Wartens, dürfen die Themen der Frauengesundheit wieder in dem sozialen Netzwerk gespielt werden. Frauen, die unter Beschwerden in Intimbereich leiden, können sich nun wieder wie gewohnt über die entsprechende Facebook-Seite informieren.
Ursprüngliche Meldung:
Fast zehn Jahre nach ersten Verweigerungen von Zeitungsverlagen, Vagisan-Anzeigen abzudrucken, geht es weiter mit der Intimzensur. Facebook scheint nicht (mehr) bereit für sachliche Aufklärung rund um den weiblichen Intimbereich, sondern zensiert. Fast jede zweite Frau über 45 ist von Scheidentrockenheit betroffen und darüber soll nicht mehr gesprochen werden.
Die Vagisan Facebook-Seite verstoße gegen „Gemeinschaftsstandards zu reglementierten Gütern“. Unter die Gemeinschaftsstandards fallen Kategorien wie Gewalt und kriminelles Verhalten, Sicherheit (z. B. Suizid, Mobbing, sexuelle Ausbeutung), anstößige Inhalte (Gewaltdarstellungen oder Nacktheit) oder Wahrung des geistigen Eigentums. Ein Zusammenhang, der bezogen auf medizinisch-gynäkologische Produkte der Marke Vagisan und angesichts einer wissenschaftsbasierten Kommunikation völlig willkürlich erscheint. 2013 wurde die sachliche Darstellung von vaginaler Trockenheit von manchen Zeitungsverlagen als Tabu erklärt und geplante Anzeigen abgelehnt. Mittlerweile erachten die meisten Verlage die Themen jedoch als relevant für die Zielgruppe und seriös – der mittelständische Tabubrecher hat Erfolg. Auch international genießt Vagisan höchstes Ansehen, zuletzt in dem konservativen Saudi-Arabien zugelassen, gibt es beispielsweise in England oder Australien Formate zum Austausch unter Frauen und eine mediale Offenheit für die adressierten Probleme. National sowie international gibt es prominente Unterstützer, die für die Produkte werben.
Seit Oktober 2016 gibt es die Vagisan Facebook-Seite, um beispielsweise über Scheideninfektionen, einen gesunden Intimbereich und Scheidentrockenheit aufzuklären. Interagierende Follower sind überwiegend weiblich im Durchschnittsalter von 45 bis 54 Jahren. Der Hersteller wartet darauf, wann die Seite wieder online gehen darf, denn jegliche Richtlinien werden respektiert und sachlich weibliche Probleme im Intimbereich dargestellt. Auch wenn Facebook aktuell sehr im Rampenlicht steht, aufgrund der aktuellen Whistleblowerin-Affäre – die Vagisan-Seite vom Netz zu nehmen, trägt auf jeden Fall nicht dazu bei, deren Probleme anzugehen.
Der Sommer naht und bringt ein paar Gegebenheiten mit sich, die nicht nur Freude bereiten, sondern auch zum verstärkten Auftreten von Scheideninfektionen führen können. Besonders für den Hefepilz Candida albicans sind die Voraussetzungen zur Vermehrung während der Sommerzeit günstig. Sollte es zu einer Scheidenpilz-Infektion kommen, lässt sich diese gut mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol behandeln, z. B. in Form von Vaginalzäpfchen und einer Creme.
Häufige Ursachen für einen Scheidenpilz im Sommer
Die Pilze, in der Regel Candida albicans, sind oft ein Bestandteil der natürlichen Scheidenflora. Es entwickelt sich aber nur dann eine Scheidenpilz-Infektion, wenn die Pilze die Gelegenheit haben, sich zu vermehren und überhandzunehmen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig und häufig mit einer Veränderung der individuellen Verfassung verbunden. Neben hormonellen Veränderungen, beispielsweise bei einer Schwangerschaft, kann auch ein geschwächtes Immunsystem z. B. durch Stress, zur Entstehung einer Infektion beitragen. Im Sommer sorgen der nasse Bikini oder verschwitzte, enganliegende Kleidung für ein feucht-warmes Klima im Intimbereich und stark gechlortes Wasser im Pool für eine gereizte Intimhaut, sodass eine Scheidenpilz-Infektion begünstigt werden kann.
Symptome und Behandlung
Typische Symptome sind Juckreiz, Brennen und Rötung vor allem im äußeren Intimbereich und im Scheideneingang. Aber auch ein veränderter Ausfluss kann ein Hinweis auf eine Scheidenpilz-Infektion sein. Eine Behandlung mit einem Joghurt-Tampon ist ein Mythos, der häufig im Netz zu finden, aber nicht zu empfehlen ist, da Joghurt keine Anti-Pilz-Wirkung aufweist, die enthaltenen Milchsäure-Bakterien keine scheidentypischen sind und auch weitere Joghurt-Inhaltsstoffe nicht in die Scheide gehören. Mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol, zum Beispiel in Vagisan Myko Kombi oder Myko Kombi 3 Tage, ist jedoch eine schnelle Selbstbehandlung möglich. Neben der Anti-Pilz-Wirkung bildet das Vaginalzäpfchen nach dem Einführen zusammen mit der Scheidenflüssigkeit eine Creme, die auf die bei Scheidenpilz oft brennende und juckende Scheidenhaut einen cremenden Effekt hat. Da neben der Scheide meist auch der äußere Intimbereich betroffen ist, enthalten die Myko Kombi Präparate zusätzlich eine Tube mit Creme.
Vagisan Myko Kombi oder Myko Kombi 3 Tage
1 oder 3 Vaginalzäpfchen + 20 g Creme
Am Abend möglichst tief in die Scheide einführen, damit das Vaginalzäpfchen über Nacht wirken kann
Cremiges Vaginalzäpfchen: angenehmes Einführen ohne Applikator
Zur Vermeidung von Fettflecken ist es ratsam, eine Slipeinlage zu tragen
Mit Creme zur Behandlung des äußeren Intimbereichs
Sollte nicht während der Menstruation angewendet werden
Erhältlich in Apotheken.
Vagisan Myko Kombi
PZN: 9235710
Vagisan Myko Kombi 3 Tage
PZN: 15373698
Pflichttexte Vagisan Myko Kombi / Vagisan Myko Kombi 3 Tage Wirkstoff: Clotrimazol. Anwendung: Hefepilzinfektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs (meist durch Candida albicans). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Vagisan sept: Antiseptische Vaginalzäpfchen bei Scheideninfektionen
bei unspezifischen und spezifischen Scheideninfektionen
breites Wirkspektrum: erfasst Bakterien, Pilze sowie einige Viren und Protozoen
schnell wirksam & gut verträglich
Vagisan sept ist ein vaginales Antiseptikum, welches die Ursache von Scheideninfektionen lokal behandelt. Das breite Wirkspektrum erfasst Bakterien, Pilze, Hefen sowie einige Viren und Protozoen. Daher kann Vagisan sept bei einer Vielzahl an Scheideninfektionen empfohlen werden, wie unspezifischen Scheideninfektionen, Mischinfektionen der Scheide, Infektionen durch Protozoen wie Trichomoniasis und bakteriellen Infektionen durch Gardnerella vaginalis, Bacteroides, Prevotella und Mycoplasma hominis. Der Wirkstoff von Vagisan sept durchdringt sogar Biofilme, weshalb es auch bei wiederkehrenden, d. h. rezidiv auftretenden, Infektionen verwendet wird. Vagisan sept ist außerdem wiederholt anwendbar, da die Entwicklung von Resistenzen nicht bekannt ist.
Einziges antiseptisches Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod
Die Vaginalzäpfchen von Vagisan sept sind einzigartig, denn Vagisan sept ist das einzige vaginale Antiseptikum in Zäpfchen-Form mit dem Wirkstoff Povidon-Iod auf dem Markt. Der Wirkstoff ist sehr gut verträglich und ist schnell wirksam. Daher ist Povidon-Iod einer der weltweit am meisten eingesetzten Wirkstoffe bei gynäkologischen Operationen.
breites Wirkspektrum: gegen Bakterien, Pilze, Viren & Protozoen
einzigartiges antiseptische Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod
wirkt trotz Biofilmen, daher auch bei Rezidiven
keine Resistenzbildung bekannt
schnell wirksam
sehr gut verträglich
Das Arzneimittel gibt es ab dem 1. Mai rezeptfrei in Apotheken zu kaufen.
5 Vaginalzäpfchen PZN: 16930882
10 Vaginalzäpfchen PZN: 16930899
Pflichttext Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendung: Iod-empfindliche spezifische und unspezifische Vaginalinfektionen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Für eine gepflegte Bikinizone im Sommer – Rasierpickel und Hautreizungen vorbeugen
Zwei Drittel der Frauen legen besonders viel Wert auf eine rasierte Bikinizone
Rasierpickelchen, Hautreizungen oder rasurbedingte Rötungen können mit einem Shaving-Balsam entgegengewirkt werden
Die Sonne zeigt sich bereits länger und häufiger, warme Temperaturen werden herbeigesehnt. Der große Sommerurlaub ist aufgrund der anhaltenden Pandemie jedoch noch unsicher. Aber auch hierzulande gibt es sicherlich bald die eine oder andere Gelegenheit, den Bikini aus dem Schrank holen zu können. Für viele dabei wichtig: Eine glatt rasierte Bikinizone ohne Rötungen und Pickelchen.
Haarentfernung für zwei Drittel der Frauen wichtig
66 Prozent der befragten Frauen einer Umfrage gaben an, sich mindestens einmal oder sogar mehrmals die Woche im Intimbereich zu rasieren.1 Doch gerade dort ist die Haut sehr empfindlich. Nicht selten riskieren Frauen deshalb nach der Haarentfernung regelmäßig Rasierpickel (fast 40 Prozent1), Hautreizungen oder Entzündungen. Trotz Rasur ist die Haut dann nicht glatt und vorzeigbar. Eine gerötete oder gereizte Haut kann dabei aber ebenso vermieden werden wie Rasierpickel oder Entzündungen.
So wird die Bikinizone schön glatt
Noch vor der Rasur sollten die Haare idealerweise auf vier bis sechs Millimeter Länge gekürzt werden, sodass sich längere Haare nicht in der Klinge festsetzen können. Besonders geeignet sind Rasierer mit beweglichem Kopf, um problemlos an alle Stellen zu gelangen. Ebenso sollte auf eine scharfe Klinge geachtet werden, um das Rasieren so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben der Rasur selbst, ist vor allem die richtige Pflege nach der Rasur von Bedeutung. Besonders gut eignet sich eine Pflege, die speziell für die Intimrasur entwickelt wurde, wie zum Beispiel der VagisanCare Shaving-Balsam. Dieser wirkt beruhigend auf die Haut nach der Rasur und beugt Hautreizungen, Rasierpickelchen und rasurbedingten Rötungen vor.
Knapp 10.000 PTAs testeten die SafeCup vor dem Start
93 Prozent Weiterempfehlung*
höchste Qualität, Aufbewahrungs-/ Desinfektionsbox und keine Zu-satzstoffe überzeugen
Menstruationstassen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und avancieren zur modernen Alternative in der Monatshygiene. Vagisan bringt nun die SafeCup in die Apotheken. Sie besteht aus 100 Prozent medizinischem Silikon der höchs-ten Qualitätsstufe („Herzklappen-Qualität“) und wird zusammen mit einer prakti-schen Box zur Aufbewahrung und Desinfektion angeboten.
Anfang des Jahres wurden PTAs zum Test aufgefordert
10.000 Menstruationstassen wurden daraufhin an Interessentinnen verschickt. Am Ende der Testphase gaben 93 Prozent an, die SafeCup weiterzuempfehlen. 84 Prozent empfinden das Tragegefühl als gut bis sehr gut. Und auch die Frauen, die sie beim Sport getestet haben, waren absolut zufrieden mit Komfort und Tragegefühl. Die SafeCup wird in die Scheide eingeführt und schließt bei korrektem Sitz sicher mit der Scheidenwand ab. Dann ist kein Auslaufen zu befürchten. Vorteile gegenüber anderen Menstruationstassen sehen die PTAs vor allem in der hohen Qualität, der Aufbewahrungsbox und dem Verzicht auf Zusatzstoffe.
Warum Menstruationstasse statt Tampon oder Binde?
Insbesondere für umweltbewusste Frauen kann eine Menstruationstasse eine Al-ternative zu Tampons sein. Die SafeCup ist mehrere Jahre wiederverwendbar und trägt so zur Müllvermeidung bei. Darüber hinaus bietet sich eine Menstruati-onstasse besonders für Frauen an, die unter einer trockenen Scheide leiden. Die SafeCup fängt das Blut auf, saugt aber nicht die natürliche Scheidenflüssigkeit auf, wie es bei einem Tampon der Fall sein kann. Auch an schwächeren Tagen ist der Tragekomfort hoch, weil der Scheide keine Feuchtigkeit entzogen wird.
Die SafeCup von Vagisan zeichnet sich neben der hohen Materialqualität durch eine wissenschaftlich fundierte Verträglichkeit aus. Sie wurde auf Irritations- und Sensibilisierungspotenzial sowie Zytotoxizität geprüft und wird ohne Zusatz von Farbstoffen, Weichmachern, Bleichmitteln und tierischen Bestandteilen gefertigt. Auf Basis von Laboruntersuchungen wurden ein wirksames Desinfektionsproto-koll und Anwendungshinweise zur Tragedauer ermittelt.
Beratung durch Fachpersonal bei Kauf in der Apotheke
Bei der Auswahl der Größe (M oder L) ist die Beratung durch Fachpersonal von großem Vorteil. Zudem können PTAs die Anwendung der SafeCup sowie die Hy-gieneempfehlungen und die Tragedauer in einem persönlichen Beratungsge-spräch besser an die Kundinnen weitergeben.
Die Vorteile der SafeCup im Überblick:
Aus 100% medizinischem Silikon der höchsten Qualitätsstufe („Herzklap-pen-Qualität“)
Geprüft auf Zytotoxizität, Irritations- und Sensibilisierungspotential
Kein Auslaufen bei sicherem Sitz in der Scheide
Mit praktischer Box zur Aufbewahrung und Desinfektion
Ohne Zusatz von Farbstoffen, Bleichmitteln, Weichmachern, Latex, Alkylphenolen, PVC, BPA, tierischen Bestandteilen
Trocknet die Scheide nicht aus
Angenehm lange Tragedauer von bis zu sechs Stunden (medizinisch empfohlen).
Wissenschaftlich fundierte Hygieneempfehlungen
Umweltbewusst und wirtschaftlich (über mehrere Jahre verwendbar)
Ideal für Sport und Sauna (kein Faden)
Die SafeCup (UVP 24,95 EUR) ist in zwei Größen in der Apotheke erhältlich: • Größe M für eine leichte bis normale Periode (PZN: 14331083) • Größe L für eine stärkere.Periode (PZN: 14331108)
* 9.920 Teilnehmerinnen insgesamt, 5.156 davon haben an der Befragung teilgenommen
Studie bestätigt: Vagisan FeuchtCreme ist eine hormonfreie Therapiealternative bei vulvovaginaler Trockenheit
Auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) wird vom 31. Oktober bis 03. November 2018 in Berlin eine neue Studie zur Behandlung vulvovaginaler Trockenheit präsentiert. Das bemerkenswerte Ergebnis: Bei leichten und mittleren Symptomen ist die hormonfreie Vagisan FeuchtCreme bei der Linderung der Beschwerden einer estriolhaltigen Creme nicht unterlegen. Frau Prof. Petra Stute, Gynäkologin und Menopause-Expertin vom Inselspital Bern, stellte die Nicht-Unterlegenheitsstudie vor, die maßgeblich in multinationaler Zusammenarbeit zwischen der Frauenklinik des Inselspitals, weiteren Zentren in Deutschland und der Dr. Wolff-Forschung durchgeführt wurde.
Vagisan FeuchtCreme wirkt vergleichbar wie ein hormonhaltiges Präparat
In der präsentierten Studie wendeten postmenopausale Frauen mit dem Beschwerdebild der Scheidentrockenheit sechs Wochen lang Vagisan FeuchtCreme oder eine estriolhaltige Vaginalcreme an. Mit vulvovaginaler Atrophie häufig einhergehende Symptome wurden als Primärparameter erfasst: Trockenheitsgefühl, Brennen, Juckreiz und Schmerzen unabhängig vom Geschlechtsverkehr. Diese Symptome können die Lebensqualität der betroffenen Frauen massiv einschränken. Zum Studienende gaben alle Frauen an, dass sich oben genannte Beschwerden deutlich verbessert hatten und die Beeinträchtigung im Alltag zurückgegangen ist. Die Vagisan FeuchtCreme stellt somit für leichte bis mittlere Symptome der vaginalen Atrophie eine Therapiealternative dar, die ohne Hormone auskommt, da im Hinblick auf die subjektiv bewertete Symptomatik kein klinisch relevanter Unterschied festgestellt wurde.
Frei von Hormon-assoziierten Nebenwirkungen
Die symptomatische Behandlung der vaginalen Atrophie mit einem hormonfreien Präparat ist jedoch in einem Punkt klar im Vorteil: Es sind keine Hormon-assoziierten systemischen Nebenwirkungen zu erwarten. Die North American Menopause Society* empfiehlt in ihrem Positionspapier, bei leichten bis mittleren Beschwerden der vulvovaginalen Atrophie zunächst mit einer hormonfreien Behandlung zu beginnen und erst dann, wenn diese nicht den gewünschten Effekt erzielt, auf hormonhaltige Präparate umzuschwenken. Auch Prof. Stute unterstützt diese Empfehlungen: „Bei leichten Beschwerden würde ich Patientinnen raten, mit einer hormonfreien Behandlung zu starten. Wie wir in der Untersuchung festgestellt haben, kann dies die Lebensqualität der betroffenen Frauen bereits deutlich verbessern.“
*The North American Menopause Society. Position Statement. Management of symptomatic vulvovaginal atrophy. Menopause 2013; 20(9):888-902. “The primary goal of treating symptomatic VVA is to alleviate symptoms. For the woman with symptomatic VVA unrelated to sexual activity and for whom all other causes of her symptoms have been eliminated, first-line therapies include nonhormonal, long-acting vaginal moisturizers and low-dose vaginal estrogen, assuming no contraindications. She may need only a short course (1-3 mo) of therapy to become symptom-free, although symptoms may recur on cessation of treatment.”